Gesund spielen – gesund essen

Sicherlich achten auch Sie als Eltern darauf, dass Ihr Kind kein ungesundes Spielzeug in die Hände bekommt. Sie kaufen keine billige „Plastik-Chinaware“, in der sich giftige Weichmacher finden könnten, sondern setzen lieber auf Holz und andere natürliche Materialien? So sollte es jedenfalls sein.
Aber wussten Sie, dass sich diese schädlichen Weichmacher auch in anderen Dingen wiederfinden? So findet sich zum Beispiel der Weichmacher Bisphenol A (kurz BPA) auch in Babyschnullern, Dampfgarern, Thermopapier, Konservendosen, uvm. (Quelle http://www.bund.net/bisphenol-a )

Bisphenol A und Lebensmittel

Bisphenol A ist ein hormoneller Schadstoff, der bereits in geringsten Mengen in den Hormonhaushalt unseres Körpers eingreifen kann. Hier werden bereits viele mögliche Krankheiten ausgemacht, die vermutlich durch BPA ausgelöst oder zumindest begünstigt werden können (Frühreife, reduzierte Spermienzahl, Verhaltensstörungen). BPA ist übrigens wasserlöslich und tritt besonders leicht bei Erwärmung in Wasser über.

Aus diesem Grund ist z.B. in Frankreich der Weichmacher BPA bereits seit Januar 2015 in allen Produkten, die direkt mit Lebensmitteln in Verbindung kommen, verboten (siehe auch hier).

Dampfgarer und BPA

Gehören Sie eigentlich auch zu den Eltern, die besonders gesundes Gemüse für Ihr(e) Kind(er) kochen wollen und daher mit einem Dampfgarer arbeiten? Immerhin ist ein Dampfgarer vermutlich die schonendste Möglichkeit, Gemüse und Fleisch zu garen, denn durch das Dämpfen bleiben in den Lebensmitteln die meisten Vitamine und Mikronährstoffe genauso erhalten, wie die Spurenelemente. Darüber hinaus können keine krebserregenden Nitrosamine entstehen, wie es z.B. beim Braten durchaus passieren kann.

Während also in Frankreich bereits alle Produkte, die mit Lebensmitteln in Verbindung kommen, kein BPA enthalten dürfen, ist dies in Deutschland leider anders. Hier greifen einige Hersteller immer noch zum billigen Polycarbonat Kunststoff, obwohl dieser BPA enthält und gerade durch die Hitze auch in den Wasserdampf übertreten kann. Natürlich vermitteln alle Hersteller, dass die geltenden Grenzwerte eingehalten werden, aber wollen Sie Ihr Kind trotzdem einer latenten Gefahr aussetzen? Sicherlich nicht. Aus diesem Grund widmet sich die Webseite Dampfgarer-Vergleich24 dem Problem der Weichmacher in Dampfgarern und klärt auf, welche Geräte kein schädliches Bisphenol A enthalten. Darüber hinaus finden Sie neben dem einen oder anderen Dampfgarer-Test auch einen ansprechenden Ratgeber und das eine oder andere Rezept zum Dampfgaren.

Fazit

Dampfgaren ist eine schonende Zubereitung der Lebensmittel, die wir für unser Kind durchaus durchführen sollten. Denn wer dampfgart, kann sich besonders vitaminreich ernähren und somit gesund leben. Sie sollten allerdings beim Kauf darauf achten, ein Gerät ohne den Weichmacher BPA zu erwerben.


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