5 wichtige Tipps zum Schulanfang

Mit dem Übergang von der Kita in die Grundschule beginnt für die nächste Generation der erste Ernst des Lebens. Der Grundstein Bildung für ein erfolgreiches späteres Berufsleben und sowieso den Lebensweg werden gelegt. Abgesehen von den Zukunftsaussichten verbringt ein Kind einen Großteil seiner Zeit in den folgenden 10 Jahren (mindestens) in der Schule. Deswegen sollten die Vorbereitungen zur Ausstattung und der allgemeinen Herangehensweise an den Schulalltag gut durchdacht und geplant sein.

Ausstattung des Schulkindes

Vor dem Schulanfang ist es wichtig einen passenden Schulranzen auszusuchen. Der Schulranzen wird 5 Tage Woche in Benutzung sein. Ergonomisch geformte Tragesysteme sind ebenso im Handel erhältlich wie auch regenfeste Sportbeutel mit Reflektoren. Abgesehen von den Büchern und Heften, die nach und nach den Schulranzen füllen werden, gehören eine praktikable Wasserflasche, die sich einfach schließen lässt und eine Brotbox zur Schulranzenfüllung. Spätestens zum Schulanfang geben die Klassenlehrer/Innen eine Liste zu den benötigten Materialien in der Federtasche und den Heften heraus. Eine Bücherliste gibt es meistens zur Schulanmeldung im Sekretariat. Die notwendigen Materialien sollten zum Schulanfang besorgt worden sein um das Kind vollständig ausgerüstet in seinen neuen Lebensabschnitt zu schicken.

Es kann günstig sein im Laufe der ersten Wochen mit der Lehrerin oder dem Lehrer ein kurzes „zwischen Tür und Angel“ Gespräch zu führen, ob ein paar der Schulbücher und eventuell auch Hefte im Klassenraum verbleiben können. Die Klassenlehrer/Innen haben unter Umständen ein Regal für Bücher und Hefte im Klassenzimmer, indem jedes Kind ein Fach hat. Dort werden auch Mal- und Bastelutensilien aufgeräumt. Über die Materialien, die das Kind in seinem Fach im Klassenraum aufbewahren kann, sollte man sich zu Anfang eventuell ab und an unterhalten und klären ob etwas nachgekauft werden muss.

Die ersten Wochen

Es empfiehlt sich zum Schulanfang die Woche nicht so voll mit Terminen und Verabredungen zu packen um dem frischgebackenen Schulkind den Raum zu geben den neuen Tagesablauf, die vielen Gesichter und Eindrücke zu verarbeiten. Im Gegensatz zur Kita ist das Kind in der Schule ziemlich plötzlich auf viel mehr Eigenständigkeit angewiesen, da sich das Betreuungsnetz längst nicht so engmaschig gestaltet wie in der Kita. In größeren Schulen macht es unter Umständen Sinn, sich vom Kind den ein oder anderen Weg, vom Klassenraum zum Sportplatz oder zur Toilette zeigen zu lassen. So können die vielen neuen Wege besser im Gedächtnis verankert werden und das Kind hat genügend freie Kapazitäten für den Lernstoff.

Zum Abschluß bleibt noch zu sagen: Eine Schultüte nicht vergessen, genauso wie das Einschulungsphoto. Es ist Einmalig.