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Baukindergeld – Förderung für junge Familien

Junge Familien profitieren von dem Baukindergeld

Bei dem Erwerb oder dem Bau einer Immobilie unterstützt das Baukindergeld besonders junge Familien. Welche Tipps die Antragsteller beachten sollten, damit ihr Antrag ein Erfolg wird, wird im Folgenden erläutert.

Es gibt die Wahl

Für den Ersterwerb einer Wohnung oder eines Eigenheims, das selbst genutzt wird, gibt es die Förderungsmöglichkeit. Ob ein bestehendes Objekt gekauft oder neu gebaut wird, ist unerheblich. Menschen, die in Deutschland allerdings schon eine Immobilie besitzen, egal, ob diese vermietet ist und selbst bewohnt wird, können die Förderung nicht beantragen.

Beim Baukindergeld zählen nicht alle Kinder

Für 10 Jahre werden pro Jahr und Kind rund 1.200 Euro gefördert. Allerdings muss die Voraussetzung erfüllt sein, dass die Kinder noch zuhause wohnen und unter 18 Jahren alt sind. Alleinerziehende oder Familien müssen also in die Immobilie mit mindestens einem minderjährigen Kind einziehen. Wenn nach der Stellung des Antrages ein weiters Kind hinzukommt, ist dies für das Baukindergeld irrelevant.

Wohneigentum muss selbst genutzt werden

Die Förderung kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn das Wohneigentum selbst genutzt wird. Die Immobilie darf nicht an jemand anderes vermietet werden, es ist zwingend notwendig, dass die Kinder und die Eltern selbst in der Immobilie wohnen. Dies gilt für die gesamten zehn Jahre des Zeitraums der Förderung. Wenn sich hier die Situation ändert, muss direkt eine Informationen an das KfW erfolgen.

Ausreichend Eigenkapital

In der Diskussion ist eine Voraussetzung von einer 20- bis 30-prozentigen Eigenkapitalquote. Zum Eigenkapital darf das Baukindergeld übrigens nicht hinzu gerechnet werden. Denn auch die Förderung Wohneigentum ersetzt keinen sicheren, finanziellen Hintergrund, um eine Immobilie zu bauen beziehungsweise zu erwerben.

Größe spielt keine Rolle

Es gibt bei der Förderung des Baukindergeldes keine Beschränkung bei der Größe der Immobilie. Dies wurde zwar in der Zwischenzeit kurz diskutiert, hat sich allerdings nicht durchgesetzt.

Das eigene Einkommen prüfen

Es gibt bezüglich des Baukindergeldes eine Einkommensgrenze. Diese liegt bei einem zu versteuernden Einkommen des Haushaltes pro Jahr bei 90.000 Euro. Pro Kind im Haushalt darf das Einkommen 15.000 Euro darüber liegen. Das Bruttoeinkommen entspricht hier übrigens nicht dem zu versteuerndem jährlichen Einkommen. Dieser Betrag muss durch das Finanzamt ermittelt werden. Ausschlaggebend sind hier die Einkünfte, die im Durchschnitt in den beiden Vorjahren der Beantragung der Förderung erzielt wurden. Hier gilt das Prinzip des Stichtages, wird das Einkommen also während des Zeitraums der Förderung erhöht, hat dies keine negativen Folgen.

Rückwirkende Zahlungen

Ab dem Beginn des Jahres 2018 wird das Baukindergeld rückwirkend gewährt. Es gilt für alle seitdem abgeschlossenen Kauf- und Bauverträge. Das Baukindergeld kann erst dann beantragt werden, wenn der Bau oder der Kauf einer Immobilie durchgeführt wurde. Es ist also nötig, dass die Baugenehmigung beziehungsweise der Kaufvertrag zwischen Anfang Januar 2018 und Ende Dezember 2020 geschlossen wird.

Kein langes Abwarten

Es gibt das Gerücht, dass die Baukindergeldanträge nur bis Dezember 2020 angenommen werden. Auch soll es den Zuschuss vom Staat nur dann geben, wenn der Kaufvertrag spätestens im Dezember 2020 unterzeichnet wurde oder eine entsprechende Baugenehmigung ausgestellt wurde. Der Einzugstermin spielt hier auch eine Rolle. Denn die Stellung des Antrages kann nur bis zu sechs Monaten nach dem Bezug der neuen Immobilie erfolgen. Der späteste Termin ist hier der 31. Dezember 2023. Dies kann durch eine Registrierung auf der Internetseite des KfW erfolgen, wodurch der Zuschussbetrag reserviert wird. Allerdings gibt es, auch wenn alle Bedingungen von der jungen Familie erfüllt sind, keinen Rechtsanspruch auf die Förderung. Die Bundesregierung hat für die Förderung vier Milliarden Euro zugesagt, wenn diese gebraucht sind, verliert das Angebot seine Gültigkeit.


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