Homöopathie für Kinder

Immer mehr Eltern machen sich Sorgen über die Nebenwirkungen moderner Medikamente, besonders wenn es um die Behandlung von Babys und Kleinkinder geht. Hier kann die Homöopathie sanfte und wirksame Hilfe verschaffen. Der Erfolg ist jedoch nicht jedesmal so durchschlagend, denn auch die Homöopathie hat , wie jede andere Heilmethode, ihre Grenzen. Fest steht, dass sie heute von vielen Millionen Menschen in aller Welt geschätzt und gern eingesetzt wird, da sie gut wirkt und praktisch keine Nebenwirkungen hat. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist es sehr wichtig, dass die Medikamente, die sie bekommen, keine schädlichen Nebenwirkungen haben, denn ihre Körper entwickeln sich noch.

Bei Säuglingen kann man bedenkenlos homöopathische Mittel verwenden. Es gibt zwar einige homöopathische Mittel, die aus ursprünglich giftigen Substanzen hergestellt werden, doch durch das häufige und wiederholte Verdünnen wäre selbst dann kein Schaden zu befürchten, wenn das Baby oder Kleinkind eine ganze Flasche davon zu sich nähme.

Homöopathische Mittel werden in Form von Globuli (Kügelchen) oder Tabletten mit einer kleinen Menge Milchzucker hergestellt. Deshalb schmecken sie den meisten Babys und Kindern sehr gut. Der Milchzuckeranteil in homöopathischen Mitteln ist so gering, dass man sich keine Sorgen machen braucht, nicht einmal für Kinder mit Diabetes.

Die Homöopathie bringt rasche und wirksame Hilfe bei verschiedenen Beschwerden.
Wenn Babys zahnen oder unter Koliken leiden, dauert es oft nur Minuten bis das weinende Kind wieder beruhigt ist.

Auch bei Ohrenschmerzen wirken homöopathische Mittel oft erstaunlich gut, indem sie den Schmerz so weit lindern, dass Antibiotika nur noch selten vonnöten sind. Auch können Homöopathika die natürlichen Abwehrkräfte des Kindes stärken, so dass es eine Grippewälle unbeschadet übersteht. Auch bei Hyperaktivität können homöopathische Mittel enorm beruhigend wirken, bei der Wahl des richtigen Mittels.

Die Wahl des richtigen homöopathischen Mittels ist mittunter nicht immer einfach zu finden und hängt von den jeweiligen Symptomen des Kindes ab. Symptome , die das ganze Kind betreffen, also die Allgemeinsymptome, sind oft wichtiger als lokale Symptome. Doch hierfür sollte ein Facharzt für Homöopathie aufgesucht werden, um zu entscheiden, welches Mittel am besten geeignet ist, weil das eine zu den einen Symptomen passt, das andere zu den anderen, aber keines zu allen.

Die homöopathische Erfahrung lehrt, dass Mittel um so rascher und tiefgreifender wirken, je öfter sie potenziert wurden. Die Sorge nicht die richtige Potenzierung zu wählen ist unbegründet, denn es ist ein anerkannter Grundsatz der Homöopathie, dass die Wahl des richtigen Mittels weit wichtiger ist als die Wahl der richtigen Potenz. Auch hierzu ist es für Eltern mit Babys und Kleinkindern sinnvoll einen Facharzt für Homöopathie aufzusuchen.