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Mein Kind ist jetzt ein Pfadfinder!

Allzeit bereit, mein Kind ist Pfadfinder

Pfadfinder, das sind doch die Keksverkäufer mit den Kostümen, oder?

Tatsächlich steckt viel mehr hinter Pfadfindern, als wandern gehen oder Kekse verkaufen. Pfadfinder sind Gemeinschaften, in denen politisch und religiös unabhängig junge Menschen zusammenfinden und nach den vier Leitlinien aktiv sind, diese sind Freiheit, Hoffnung, Wahrheit und tätige Solidarität. Daraus leiten sich Respekt und Verantwortung ab, die bei den Pfadfindern großgeschrieben werden und die Basis für die drei Säulen der Pfadfinderei bilden; Verantwortung gegenüber sich selbst, gegenüber Anderen und gegenüber Gott. Der Glaube spielt in der Pfadfinderei eine große Rolle, doch die Pflicht gegenüber Gott ist eine Pflicht gegenüber einer höheren Macht, es ist also nicht wichtig an wen man glaubt. In der großen Gemeinschaft der Pfadfinder geht es basierend auf der Vermittlung der Werte um jede Menge Spaß. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen bei den Pfadfindern die Natur und die Umwelt.

Wie sind die Pfadfinder aufgestellt und was passiert bei den Pfadfindern?

Pfadfindergruppen sind altersgerecht aufgestellt und treffen sich einmal in der Woche, um gemeinsam zu spielen, Wissen und Werte zu vermitteln oder Aktionen zu planen, wie beispielsweise eine gemeinsame Fahrt oder ein Sommerlager. Einzelne Pfadfindergemeinschaften nennt man Stamm. Es kann einen Stamm für einen Stadtteil geben oder auch nur einen Stamm für einen Ort. Die Pfadfindergruppen sind nach Altersklassen aufgestellt, die Wölflinge sind zwischen 7 und 10 Jahre alt, Jugendpfadfinder zwischen 11 und 13 Jahre alt, Pfadfinder zwischen 14 und 16 Jahre alt und die Rover 16 bis 21 Jahre alt. Einige Stämme haben auch Wichtel, die jünger als 7 Jahre sind. Gut erkennen kann man alle an ihrem Halstuch, denn das zeigt, zu welcher Gruppe des Stammes ein Pfadfinder gehört. Die Wölflinge tragen ein orangefarbenes Halstuch, die Jugendpfadfinder ein blaues, die Pfadfinder ein grünes und die Rover ein blaues Halstuch. Das graue Halstuch wird von den Leitern der Pfadfinder getragen. Alle Pfadfinder haben eine Kluft, so nennt man das Hemd der Pfadfinder. Die Aufnäher auf der Kluft sind bunt und sagen viel über das Erlebte aus. Manche Aufnäher sind Pflicht, beispielsweise der zur Nationalität. Alle weiteren stammen von Aktionen, Sommerlagern oder Verbänden. Typisch ist auch der Pfadfindergruß, bei dem Zeige-, Mittel- und Ringfinger von der Hand abstehen und der Daumen den keinen Finger leicht nach unten drückt. Dieser Gruß symbolisiert, wofür die Pfadfinder stehen; die drei Säulen und wie der Große den Kleinen schützt.

Wie werde ich Pfadfinder und was kostet das?

In Deutschland gibt es mehr als 260.000 Pfadfinder, die sich auf unterschiedliche Verbände und kleiner Organisationen verteilen. Im Internet findet man schnell einen Verein in der Nähe. Vier Verbände haben sich in Deutschland zum Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände und zum Ring Deutscher Pfadfinderverbände zusammengeschlossen. Traditionell wird bei den Pfadfindern in weiblich und männlich unterteilt, wobei es auch Verbände gibt, in denen männliche und weibliche Mitglieder zu finden sind.

Die Kosten setzen sich aus dem Bundesbeitrag zusammen, der 39,50€ pro Jahr/ Mitglied beträgt plus Beitrag des jeweiligen Stammes. Bei den Pfadfindern gibt es Familienermäßigungen und Sozialermäßigungen, die beim jeweiligen Stamm/ Verband in der Nähe erläutert werden.



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